Meldungen der Redaktion aus: Übersicht - chronologisch sortiert
Illegale Tierimporte (4)
16.05.2011 • Die CharityWatch.de-Artikelserie „Illegale Tierimporte“ zieht sich Erkenntnis fördernd in die Länge. Denn durch den langen Bearbeitungszeitraum der Anfrage durch die 16 Ministerien fließen inzwischen neue Impulse ein. Auch auf anderen Ebenen lässt sich Bewegung hin auf die Lösung des nicht unerheblichen Problems der Einfuhr von Tieren durch Tierschutzorganisationen feststellen. Nichtsdestotrotz gibt es sieben Monate nach der Presseanfrage Ministerien, die immer noch nicht geantwortet haben, selbst wenn ihnen die Anfrage im März neuerlich vorgelegt wurde. Doch auch die inzwischen vorliegenden Auskünfte, Ergebnisse, Initiativen und Fakten zeigen sich beredt. Impulse auf institutioneller Ebene dahingehend, das Problem nun doch anzugehen, lassen sich nicht mehr übersehen. [mehr]
Das Logo von CRF mit verwirrenden Firmennamensangaben
CRF Krebsbekämpfung GmbH
09.05.2011 • Vereine und Stiftungen sind leider nicht gesetzlich verpflichtet, irgendwelche Finanzzahlen öffentlich zu machen. Anders im Fall der CRF Krebsbekämpfung, die als GmbH firmiert und deshalb nach dem Publizitätsgesetz gewissen Veröffentlichungspflichten unterliegt. Obwohl die offenzulegenden Zahlen ohnehin nur sehr begrenzt sind, ist die Gesellschaft den Transparenzvorschriften nicht rechtzeitig nachgekommen. Auf eine Anfrage von CharityWatch.de beim Bundesamt für Justiz teilte dieses mit, man habe wegen einem „Offenlegungsversäumnis betreffend das Geschäftsjahr 2009 Anfang April 2011 Ordnungsgeldverfahren eingeleitet“. Das wirkte, weshalb der Jahresabschluss nun beim eBundesanzeiger einsehbar ist - mit erschütternden Zahlen. [mehr]
Logo des Vereins zur Unterstützung von Mädchen in Not e. V.
Verein zur Unterstützung von Mädchen in Not e. V.
02.05.2011 • Eigentlich müsste die Frage nach einem Tätigkeitsbericht eine reine Formsache sein. Denn der Verein zur Unterstützung von Mädchen in Not hat sich als Mitglied des Deutschen Spendenrates dazu verpflichtet, einen den Anforderungen der Selbstverpflichtungserklärung entsprechenden Bericht „auf Wunsch an jedermann zu versenden“. Gelebt wird das allerdings nicht. Wie die mit dem Fundraising beauftragte Thekla Theresia Kulik nach Rücksprache mit dem Vorstand erklärte, ist der Verein nicht bereit gegenüber jedermann Auskünfte über die Verwendung der Spenden zu geben. Das wäre alles viel zu kompliziert und der Verein bei den zahlreichen Rückfragen überfordert. [mehr]
Allgemeiner Tierhilfsdienst e. V.
19.04.2011 • Zwei kürzlich gefällte Gerichtsentscheidungen bringen erschütternde Wahrheiten ans Tageslicht. Dabei ging es um ein von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier (ADD) verhängtes Sammlungsverbot für Rheinland-Pfalz. Der betroffene Verein Allgemeiner Tierhilfsdienst ging gerichtlich gegen das Verbot vor und unterlag bisher in zwei Verfahren. Das besonders Interessante dabei: Durch die Beschlüsse wurden für die Öffentlichkeit nicht bestimmte Vereinbarungen mit dem Fundraiser bekannt. [mehr]
Waisenhaus in Tansania
Bild: Streetkids International
STREETSKIDS International e. V.
13.04.2011 • Streetkids International e. V. (SKI) verhilft in Tansania sozial benachteiligten Kindern zu einem würdigen Leben voller Liebe und Möglichkeiten. Dazu zählen der Betrieb eines Kinderhauses, einer Lehrwerkstatt und eines medizinischen Camps. Rund 85 Prozent der Spendeneinnahmen wurden 2009 direkt vor Ort zu einer Verbesserung und Förderung der Lebenssituation eingesetzt. Vorbildhaft und nachahmenswert: Die von einer Steuerkanzlei erstellte detaillierte Einnahmen-Überschussrechnung des Jahresabschlusses ist über die Homepage von SKI für jedermann zugängig. Wenig erfreulich ist, dass auf e-Mails und telefonische Anfragen keine Antwort zu erhalten war. So blieben viele Fragen unbeantwortet. Und gerade Finanzberichte sind nicht immer selbsterklärend. [mehr]
Stefan Loipfinger über die Arbeit von CharityWatch.de
FAQ’s auf Video
08.04.2011 • Seit längerem werden immer wieder auftauchende Fragen gesammelt. Stefan Loipfinger liefert Antworten auf die häufigsten Fragen. Die nachfolgenden Videosequenzen sollen allen Interessenten auch einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen und ausführlich über die Tätigkeiten von CharityWatch.de. informieren. Zum Beispiel betrifft das die Themen, wie die Hilfsorganisationen geprüft werden, auf welche Art und Weise sich CharityWatch.de finanziert oder welche Funktion das öffentliche Frageportal hat. [mehr]
Tiere in Not e.V. Osterholz-Scharmbeck (OHZ)
01.04.2011 • Überall in der Bundesrepublik stöhnen die Kommunen unter der Ausgabenlast, derer sie nur mit radikalen Kürzungskatalogen Herr werden. Ganz anders ist das in der niedersächsischen Stadt Osterholz-Scharmbeck. Hier finanziert sich ein Tierschutzverein hauptsächlich aus Steuergeldern. Der Verein Tiere in Not e.V. erhält das 11-Fache dessen, was er an Spenden einnimmt, von der Stadt als Zuwendung. Die jährlich von dort kommenden 27.000 Euro fließen konstant, obwohl der Verein kaum „echte“ Fundtiere aufnimmt und ein Tierheim betreibt, für das es bisher keine Betriebserlaubnis gibt. [mehr]
Neu auf CharityWatch.de:
Videos der Berichte
28.03.2011 •
CharityWatch.de bietet nun auch Videos zu den letzten Berichten an. Viele Artikel stehen somit ab sofort auch in Wort und Bild zur Verfügung, und man kann sich alle Veröffentlichungen ganz bequem auch als Video ansehen. Im Anschluss folgt eine Übersicht. [mehr]
Logo für ProJapan der Stiftung ProGesellschaft
ProJapan der Stiftung ProGesellschaft
27.03.2011 • Seit nunmehr über zwei Wochen kämpft Japan mit den Folgen des Erdbebens vor seiner Küste. Mit jedem Tag steigt die radioaktive Verseuchung rund um das AKW Fukushima. Zweihunderttausend Menschen harren im Nordosten des Landes in Notunterkünften aus, vielfach ohne Strom, ohne sauberes Wasser und mit einer ungewissen Zukunft vor Augen. Die Aktion 1000Leben ProJapan der Stiftung ProGesellschaft ermöglicht Kindern aus den Krisenregionen Japans in Begleitung wenigstens eines Elternteils der Einladung eines deutschen Gastgebers zu folgen. Ziel ist es, so vielen Kindern wie möglich eine Zeit der Geborgenheit zu ermöglichen, während die Erwachsenen Kraft für die Zukunft sammeln.
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Hundepfoten in Not. e.V.
17.03.2011 • Immer lauter wird die Kritik der Tierfreunde und Tierschützer im Ausland gegen das dortige Treiben deutscher Tierschutzorganisationen. Die Zahl der Ermittlungsverfahren und Anzeigen gegen deutsche Tierschützer steigt. Teilweise greifen die Behörden in ihrer Not schon zu regionalen Regelungen, um den ungebremsten Export der Hunde zu verhindern. Ganz besonderes Augenmerk gilt derzeit dem massenhaften Abtransport von Hunden aus dem italienischen Tierheim Rieti. Eine zweifelhafte Rolle spielt dabei der Verein Hundepfoten in Not e.V. [mehr]